Aufbruch

 

 

28. Januar - 13. April 2024

 

 

Rimma Arslanov

Bogomir Ecker

Ulrich Erben

Sebastian Fritzsch

Frank Gaudlitz

Roy Mordechay

Elisabeth Mühlen

Simone Nieweg

Christine Reifenberger

Susanne Schmidt

Martin Schwenk

Jens Stittgen

Martin Streit

Irene Weingartner

 

 

Mit der Gruppenausstellung "Aufbruch" beginnen wir unser Ausstellungsjahr mit 14 verschiedenen künstlerischen Positionen.

 

Die Bilder und Zeichnungen, Skulpturen und Fotografien repräsentieren unterschiedliche Perspektiven und Ausdrucksformen der beteiligten Künstler/innen.

 

Mit zuversichtlichem Blick brechen wir in das Jahr 2024 auf, fest vertrauend auf die Werte der Kunst. 

 

fokus: August Sander

Menschen des 20. Jahrhunderts

 

15. November 2023 - 7. März 2024

Der erdgebundene Mensch / Bäuerin aus dem Westerwald, 1912, 28,5 x 22,5 cm, Gelatinesilberabzug, Mappenabzug ca. 1930 von August Sander
Der erdgebundene Mensch / Bäuerin aus dem Westerwald, 1912, 28,5 x 22,5 cm, Gelatinesilberabzug, Mappenabzug ca. 1930 von August Sander

© Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln; VG Bild-Kunst, Bonn

August Sander (1876- 1964) zählt zu den berühmten und international hoch anerkannten Fotographen des 20. Jahrhunderts. Ein Hauptaugenmerk seines Schaffens lag durchgehend auf dem Porträtfach. Doch auch im Bereich der Landschaft, der Botanik, der Architektur sowie der Sach- und Bühnenaufnahme war Sander tätig, Auftragsarbeiten und „freie" Tätigkeit lagen dabei nah beieinander und lassen sich oft nicht voneinander trennen.

Insbesondere in den 1920er-Jahren trat August Sander mit seinem unter dem Titel "Menschen des 20. Jahrhunderts" projektierten Porträt- und Gesellschaftsporträt hervor. Dieses von ihm umfangreich geplante Projekt sollte Hunderte von Porträts einbeziehen, die ab 1900 bis in die letzte Schaffensphase des Fotographen hinein entstehen sollten. Ein Werk, das einer kontinuierlichen Bearbeitung unterlag. Das Konzept, das Sander dazu Mitte der 1920er-Jahre schuf und an dem er zeitlebens festhielt, sah sieben Gruppen vor. Aufgrund Sanders Idee, durch vergleichende, sich synergetisch ergänzende Bildreihen und -gruppierungen ein adäquates Zeitbild veranschaulichen zu können, wird August Sander als ein Vorreiter der konzeptuellen Fotographie angesehen. Zugleich ist er durch seine direkte und klare Bildsprache, die ihren Ursprung in den Anfängen der Fotographie hat, der Neuen Sachlichkeit der 1920er-Jahre verbunden.
(zit. nach Gabriele Conrath-Scholl, Leiterin Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, 2019)

 

Wir legen den Fokus auf sechs Arbeiten aus dem Projekt "Menschen des 20. Jahrhunderts" und auf zwei Fotos, die mit diesem Projekt in Zusammenhang stehen. Der größte Teil der gezeigten Fotografien sind Originalabzüge von August Sander.

 


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